Genial finde ich es ja immer, wenn solche Autoren mit gutem Worldbuilding dann beispielsweise in die Spieleentwicklung einsteigen. Ich muss immer noch "Kingdoms of Amalur: Reckoning" nachholen, an welchem wohl R. A. Salvatore mitwirkte.
Ich kenne Salvatore nur aus den Star Wars Büchern meiner Kindheit, genauso wie Drew Karpyshyn - der ebenfalls in die Spoeleentwicklung gegangen ist die Welt und Geschichte zu Mass Effect mitentwickelt hat, einem meiner absoluten Lieblingsspiele. Auch George Martinhat sich mit Elden Ring in die Spieleindustrie begeben. Das ist finde ich eine gute Entwicklung, sich dazu Leute mit der entsprechenden Expertise ranzuholen. Ich versuche ja auch beide Hobbies zu verbinden. Elden Ring und Kingdoms of Amalur habe ich nicht gespielt, aber angesichts ihrer Beliebtheit scheint das ja gut geklappt zu haben.
Was die Trennung von Werk und Künstler betrifft, so denke ich dass wir alle in unserem Werteempfinden stets unsere Schwerpunkte setzen und es auch immer jemanden geben wird, wer mehr Zeit und Energie in einzelne Themen steckt, als andere. Ich gehe sogar weiter und behaupte, dass man nicht allen Themen gerecht werden kann
Da würde ich einerseits zustimmen, so einem Thema wirklich gerecht zu werden ist ohne erheblichen Zeitaufwand kaum möglich. Trotzdem steht man vor dem Problem, dass man irgendwie damit umgehen muss. Auch wenn man keine Zeit hat sich damit zu beschäftigen, muss man ja für sich selbst herausfinden, wie man dazu steht, wenn man zum Beispiel an einem Spiel wie Hogwarts Legacy interessiert ist. Ich würde da auch niemandem die Meinung vorschreiben, großartig diskutieren oder so tun wollen, als hätte ich die richtigen Antworten, aber es interessiert mich schon zu welchen Schlüssen ihr da für euch gekommen seid und wie.
Trennst du zum Beispiel Werk und Autor komplett und sagst es ist dir egal? Ist es dir wichtig zumindest informiert über die Kontroversen zu sein, die damit eventuell zusammen hängen? Oder würdest du sagen, es gibt Leute die du nicht mit dem Kauf oder Konsum irher Werke unterstützen möchtest, selbst wenn die Werke selbst dir zusagen würden?
"Der Name des Windes" müsste ich auch mal wieder aufgreifen - schöne Reihe!
Patrick Rothfuss hat gerade kürzlich ein neues Buch aus diesem Kosmos herausgebracht. Eine Kurzgeschichte, die ich aber höchstwahrscheinlich nicht lesen werde, weil sie wie es aussieht nur noch wenig mit dem Ton der eigentlichen Reihe gemein hat und ich irgendwie nicht mehr davon ausgehe, dass diese fortgesetzt wird