Na, wenn nur noch 2 Punkte übrig sind, bist du ja ziemlich fleißig gewesen
Die letzten schaffst du auch noch!!
Über das Lied von Vogel und Schlange, habe ich von einem Kumpel viel gutes gehört. Seine Empfehlungen stimmen zwar eigentlich eher selten mit meinem Geschmack überein, aber gerade letztens sind wir uns doch über etwas einig geworden. Trotzdem hatte ich nicht so richtig Ambitionen das zu lesen. Mir hat der erste Panem-Band sehr gut gefallen, danach ist es aber für mich ziemlich abgestürzt. Den letzten Band habe ich nicht mal abgeschlossen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich das heute noch genauso sehen würde. Ist vielleicht Zeit den Büchern noch mal eine Chance zu geben. Generell re-reade ich gerade ziemlich viel aus meiner Kindheit und Jugend, um herauszufinden ob sich da etwas geändert hat, aber das hebe ich mir für einen anderen Post auf 
Also die Tribute von Panem: Ich habe generell so ein Problem mit der Ich-Perspektive, was nur noch schlimmer geworden ist seitdem ich beruflich so viel New Adult lesen musste, aber Panem würde ich da als einige der wenigen Ausnahmen ansehen: Da hat mich die Ich-Perspektive überhaupt nicht gestört. Allerdings hat sie trotzdem zu meinem größten Kritikpunkt geführt, von dem ich mir erhofft hatte, dass die Nachfolgebände das klären:
Ich fand es richtig schade, dass man kaum mitbekommt, was die anderen Tribute so machen und wie ihre Perspektive auf die ganzen Hunger-Spiele aussieht. Sie erfahren leider überhaupt keine Charakterisierung, gerade die "bösen" unter ihnen.
Das Buch funktioniert natürlich auch prima ohne und wenn die Welt und Geschichte an sich nicht so spannend wären, würde mir das auch gar nicht so aufstoßen, also ist das vielleicht sogar eher Lob als Kritik á la das ist so cool, warum gibt es davon nicht noch mehr?
Aber der Shift in die "größere Welt", ab dem zweiten Teil, wo es mehr ums große ganze, als um ein Einzelschicksal ging, hat mir nicht so gefallen, vor allem deshalb, weil von der erwähnten Welt, dann eigentlich gar nichts interessantes zu sehen gab und man gefühlt die ganze Zeit in Bunkern und Ruinen verbracht hat, anstatt die verschiedenen Distrikte zu zeigen.
Sooo, das war der etwas ausufernde Grund, wieso ich noch nicht so großes Interesse an diesem Prequel entwickelt habe. Da du @Bax aber meintest man erfährt viel über den Hintergrund des Kapitols, was mir ja eigentlich sehr zusagen müsste, probiere ich es vielleicht doch mal, wenn ich mich dazu entscheide auch die anderen drei Bücher nochmal zu lesen.