Beiträge von Jollo

    Ich würde nicht sagen, dass randomisierte Items in RPGs per se schlechter sind als fixe. Man könnte zum Beispiel argumentieren, dass es den Wiederspielwert erhöht, wenn man nicht schon genau weiß, wo welches Item liegt und verhindert gerade in OpenWorld RPGs, dass man immer in der gleichen Reihenfolge spielt, um die vorteilshaftesten Items zu kriegen.


    Was noch ginge wäre den Pool derart anzupassen, dass man für verschiedene Situationen verschiedene Pools hat aus Gegenständen, die alle passend sein könnten.

    Nee natürlich sind sie nicht per se schlechter. Ist alles persönlicher Geschmack. Ich persönlich spiele Spiele sehr sehr selten ein zweites Mal aber für viele gehört das NG+ mit zur Hauptspielerfahrung. Ich denke jetzt mal an die ganzen Tales of-Spiele für deren Fans das ja ein essentieller Bestandteil ist.

    Auf der anderen Seite denke ich an Spiele wie Diablo bei denen mir es wirklich den Spaß verdirbt alle 5 Minuten gucken zu müssen ob da gerade was besseres in meiner Tasche gelandet ist. Und wenn alle 5 Minuten ein "legendary" dropt fühlt sich das auch immer wertloser an. Andererseits ist das für die zahllosen Fans dieser Spiele genau das, was den Spaß ausmacht. Also die Jagd nach der nächst besseren Version eines Items.


    Deshalb bevorzuge ich es einfach wenn die Items irgendwie einfach in die Welt passen und sogar noch eine kleine Geschichte dahinter haben. Oder auch nur einen bestimmten Zweck erfüllen. Im Idealfall kann man sie dann noch aufwerten, damit man bis zum Ende des Spiels seine Lieblingswaffe benutzen kann.


    Die Idee mit den angepassten Pools ist aber auch nicht schlecht und habe ich so glaube auch noch in keinem Spiel gesehen (oder bemerkt, haha)

    Was ich bei RPGs gar nicht mag ist Skalierung und zufällige Belohnungnen. Das zerstört die Immersion und man hat nie das Gefühl irgendwie "besser" zu werden.

    Wenn ich in einem Spiel solcherlei Items erst spät entdecke dann denke ich mir eigentlich nur "Cool, hab ich wohl übersehen letztes Mal".


    Für mich ist es wichtig, dass jeder Ort einen Zweck erfüllt, und man diesen Zweck auch aus Umgebung ablesen kann. Dazu gehören auch die Items, die man dort findet.

    Angenommen man startet in einem heruntergekommenen Dorf. Es wurde von fiesen Monstern heimgesucht und man macht sich nun auf um einen Weg zu finden dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Man verabschiedet sich von seinen Freunden und Familie die im Schutt und in Angst und Armut leben.

    Paar Stunden später kommt man zurück, öffnet ne Truhe, die man übersehen hat, und plötzlich findet man den Bestienfledderer 3000 + 100. Der ist selbst für den Endboss überlevelt und ist ne millarde Gold wert. Das passt einfach nicht. Es sei denn, er dropt nicht zufällig uns ist mit einer Geschichte verbunden und entsprechend gut versteckt oder hinter einer Quest verschlossen.


    Vorgeschlagen wurde ja schon eine Art Crafting-System. Und das fände ich auch am sinnvollsten. Einfach zwei schwache Tränke zusammen kippen um nen mittleren zu bekommen und schon haben die Items wieder eine Daseinsberechtigung. Das crafting könnte man auch einfach mit dem Verkaufswert kompensieren. Also zwei kleine Tränke sind so viel wert wie ein mittlerer usw... Andererseits könnte man auch einfach sagen, dass die Tränke n% der maximalen HP heilen. So heilen kleine Tränke immer ein viertel, mittlere die Hälfte und große füllen die HP komplett auf. Dann hat man das Problem gar nicht.


    Generell muss ich sagen, dass ich bei Rüstungsgegenständen ungern überschwemmt werde. Mir ist es lieber, wenn es nur wenige Waffe und Rüstungen gibt. Vor allem mag ich es nicht wenn sie einfach semi-random droppen. Es macht einfach mehr Spaß die Welt zu erkunden, Quests zu machen und mit entsprechend passenden Waffen belohnt zu werden. Wenn ich eine Quest mache bei der jemand neues Kochgeschirr haben will und ich zur Belohnung eine alte rostige Pfanne als Waffe erhalte, unterhält mich das mehr wenn sie mir dann 10 Gold und das 100. Silberschwert mit random Werten zusteckt.

    Hi Gex,

    grundsätzlich brauchst du ein Impressum. Im Grunde kannst du nur darauf verzichten, wenn deine Seite rein privat ist. Wie private Fotos die nur für die Familie bestimmt sind. Sobald du irgendwie schon zum Beispiel Tutorial auf der Seite hast, könnte das als "Journalistisch" oder "Redaktionell" gewertet werden und würde dann auch unter die Impressumspflicht fallen. Ist leider sehr streng, sodass es wirklich schwer ist als Privatperson einschätzen zu können ob ein Richter eine Seite noch als privat ansehen würde, wenn es darauf ankommt.


    Kann verstehen, dass man seine private Adresse nicht öffentlich machen möchte. Ich hab über eine Dekade lang meine Adresse und Telefonnummer auf mehreren Seiten gehabt, die auch gut besucht waren. Da ist nie was passiert. Aber ohne Risiko ist es natürlich nicht. Betreibe auch eine Seite für die ich ein Impressum-Service nutze. Damit gibt man einfach die Adresse des Dienstleisters an und bekommt dann etwaige Post von denen zugeschickt. Das funktioniert auch (hab einfach mal einen Brief dorthin geschickt um das zu testen).